Pop-up Pirate von Tomy


In diesem Kombi-Beitrag berichten Anja und Candy über das lustige Spiel „Pop-Up Pirate“ von Tomy.


image„Wir sind wilde Piraten“ ist der Leitspruch meiner Kinder. Und Piraten haben von je her keine Geduld. Deswegen braucht es manchmal auch ein simples, schnelles Spiel, das Erfolg garantiert.

Der Pop-up Pirate ist so etwas, quasi genial einfach. Er besteht nur aus dem Piraten, den man in ein Faß drehen muss und 24 Schwertern, je 6 in gelb, grün, rot und blau.

Spielablauf

Regeln braucht es auch keine wirklichen. Offiziell geht es reihum und jedes Kind muss ein Schwert ins Fass stecken. Bei irgendwem greift dann der Mechanismus und der Pirat fliegt hoch. Derjenige hat damit „verloren“.

Meine Kinder haben es kurzerhand umgedreht und derjenige, der es schafft, den Piraten fliegen zu lassen, hat gewonnen. Somit sind alle ganz wild darauf, Schwerter ins Fass zu stecken und kaum zu bremsen. Ein Spiel dauert meist nur 2-3 Minuten, dann geht es wieder von vorne los.

Spielspaß

Übrigens, entgegen der Rezensionen, die man sonst so findet, ist es NICHT wirklich vorhersehbar, wann der Pirat springt. Zumindest bei unserem nicht. Bei uns spielen es alle gerne, vom Baby (18 Mo) bis zu den Eltern und Au Pairs. Für kleines Geld bekommt man durchaus viel geboten.

+ einfaches Spiel ohne komplexe Regeln
+ kein langer Aufbau notwendig
+ gutes Preis-Leistung-Verhältnis


Wer kennt dieses Spiel noch von früher aus dem Fernsehen? Ein großes Fass, darin ein Pirat und einige Schwerter, um den Pirat aus dem Fass zu locken – fertig ist der Spielespaß! Auf der Suche nach einem kurzweiligen Actionsspiel fernab von Würfel und schwierigen Spielregeln stieß ich auf den Pop-up Piraten von Tomy. Solch ein Spiel hatte ich mir früher selbst einmal gewünscht – Grund genug, es nun mit unserer Tochter auszuprobieren.

Ein Fass, ein Pirat, viele Schwerter – Los geht’s!

Das Spiel ist in einem stabilen Pappkarton verpackt und besteht aus einem Fass, einem Piraten mit großem Kopf sowie je 6 Schwerter in den Farben grün, blau, rot und gelb. Es ist keinerlei Aufbau nötig, nach dem Auspacken sind sofort alle Teile bereit und es kann losgehen. Ebenso schnell ist das Spiel auch wieder verpackt.

Die Spielregeln brauchen kaum eine Erklärung: Reihum steckt jeder Mitspieler ein Schwert seiner Farbe in eines der Schlitze im Fass. Erwischt man den falschen Schlitz, wird der Auslösemechanismus aktiviert und der Pirat springt in hohem Bogen aus dem Fass.

Das Spiel wird für 2 bis 4 Spieler von 4 bis 7 Jahren empfohlen. Aber auch alleine kann sich Finja schon mal damit beschäftigen und sicher haben auch noch ältere Geschwisterkinder Spaß daran.

Kurzweiliger Spielspaß mit Lachgarantie

Anfangs war Finja das Spiel nicht ganz geheuer, denn man erschrickt doch recht schnell, wenn der Pirat herausschießt. Zudem springt er schon ordentlich, so dass man nicht direkt den Kopf über das Fass halten sollte. Wir spielen das Spiel meistens am Boden, damit der Pirat nicht so tief fällt – trotz einiger Sprünge hat er aber bei uns noch keinen Kratzer abbekommen. Und schnell wich auch Finjas Unsicherheit der Freude darüber, wie toll doch der Pirat immer wieder herausspringt. Seitdem wird jeder Sprung mit großem Gelächter bewertet.

Das Spiel ist sehr kurzweilig, was ich gerade auch für Familientage mit wenig freier Spielzeit gut finde. Alle Familienmitglieder von klein bis groß können mitspielen, auch die Kinder allein miteinander. Wir haben es schon öfter gespielt, trotzdem macht es unserer Maus immer wieder Spaß. Auch der Anschaffungspreis ist in meinen Augen gerechtfertigt.

Nur zwei kleine Kritikpunkte muss ich loswerden: Beim Spielen muss man darauf achten, dass die Schwerter bis zum Anschlag ins Fass gesteckt werden, weil es sonst passieren kann, dass alle Schwerter im Fass stecken, der Pirat aber nicht herausgesprungen ist. Man sollte also immer mit einer Hand gegenhalten. Zudem kam es mir anfangs so vor, dass sehr häufig hintereinander immer das selbe Loch den Sprung auslöst, was doch auf Dauer gerade bei größeren Kindern etwas für Langeweile sorgen kann. Aber mittlerweile haben wir herausgefunden, dass man beim Einsetzen des Pirats diesen auch drehen muss – so wird ein neues Loch aktiviert.

Unser Fazit

+ schönes Actionspiel, besonders für Kindergeburtstag & Party geeignet
+ sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
+ kurzweilig & leichte Regeln
– Es muss auf komplettes Reinstecken des Schwertes geachtet werden.
– Dreht man beim Einsetzen den Pirat nicht, ist das auslösende Loch das gleiche wie beim vorherigen Spieldurchgang.

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Anja

Anja

Wer schreibt hier eigentlich?
Mein Name ist Anja, ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und von Beruf Orthopädin. Ich habe eine Tochter (geb. Juni 2010) und eineiige Zwillingsjungs (geb. September 2011). Im Juli 2014 kam noch unsere Tochter Nika hinzu. Wir wohnen in der Nähe von Braunschweig.

Meine Kinder sind tatsächlich meine liebste Freizeitbeschäftigung. Ihnen in ihrer Entwicklung zuzusehen und mit ihnen die Welt zu erkunden, ist durch nichts zu ersetzen. Aber ich mag auch noch andere Dinge, wie Lesen, Schreiben, das Internet, Reisen und mich mit Freunden treffen.
Ich schreibe für diesen Blog, weil ich Spielzeug liebe! Schon immer und immer noch. Meine Kinder sind quasi die Entschuldigung dafür, immer und überall neues Spielzeug zu kaufen. Aktuell steht bei uns noch das Baby- und Kleinkinderspielzeug im Vordergrund, allerdings rücken wir doch langsam zu Bausteinen, Autos, Puzzlen und Gesellschaftsspielen auf. Außerdem interessieren uns Lernspielzeug und Aktivitätsspielzeug (Fahrzeuge, Outdoorspielzeug) sowie Rollenspielzeug (Kinderküche, Puppen). Vielleicht mag der eine oder andere geneigte Leser ja von meinen Erfahrungen profitieren.

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