Tanzspaß Beat Bo

Beat BoHach, was soll man sagen, ein neues, blinkendes, singendes Spielzeug im Kinderzimmer. Als Eltern seufzt man innerlich. Erstmal. Bis man dann die leuchtenden Augen des Babys sieht, wie es mitklatscht und mittanzt, obwohl es grad mal laufen kann. Sie jauchzt und freut sich jedes Mal aufs Neue.
Merke: Nicht alle elektronischen Spielzeuge sind per se sinnvoll, aber definitiv auch nicht alle per se schlecht.

Was ist der Beat Bo?

Der Tanzspaß Beat Bo ist ein kleiner Roboter mit einem bunten, leuchtenden Bauch, der sich bewegen kann, die Füße haben drei Schalter. Er hat ein lachendes Gesicht und weiche Arme und, hmm, Ohren? Fühler? Auf jeden Fall super zum Tragen.

Er braucht natürlich Batterien, die glücklicherweise schon dabei sind. Schon im Karton kann man ihn austesten.

Was kann er?

Viel, ziemlich viel! Zum einen kann man die Lautstärke regulieren. Seeehr hilfreich! Zum anderen kann man auf eine der großen – kleinkindgerechten – Tasten drücken. Wird auf den Bauch gedrückt, kommt quasi im Zufallsmodus eine Melodie, ein Song oder ein Spiel. Der Bauch leuchtet auch je nach Lied mit auf , zum Beispiel beim Farben-Lied.

Beat Bo alle zusammen

Wenn man auf den gelben Knopf drückt, werden Lieder abgespielt, beim Druck auf den orangenen Knopf erklingt zum Beispiel ein Zahlenlied oder das Alphabet. Insgesamt sollen es mehr als 40 verschiedene Melodien und Lieder sein, wahrscheinlich haben wir noch gar nicht alle gehört.

Beim Singen bewegen sich Kopf und Körper, die Stimme klingt etwas blechern. Und man hört die mechanischen Geräusche dazu recht laut. Finde ich persönlich nicht so optimal, ich bin da definitiv von anderen elektronischen Spielzeugen eher verwöhnt.

Beat Bo zu viert

Der Knopf auf dem linken Fuß aber ist, zumindest für die größeren Geschwister, das Highlight. Dieser aktiviert die Aufnahmefunktion und das, was gesagt wird, wird dann vom BeatBo verfremdet gesungen. Klar durfte er dank der 4- und 5-Jährigen dann die ganze Zeit „Kaka“ singen. Und alle hatten einen Riesenspaß.

Wie spielen die Kinder damit?

Neben der „faszinierenden“ Aufnahmefunktion gibt es einige Motivationslieder bzw. muss in den Liedern gesprungen und gestampft werden. Selbst Nika versucht das mit ihren 15 Monaten schon mitzumachen. Sehr niedlich. Das lustigste Spiel ist wohl der Stoptanz.

Beat Bo Kinder tanzen2

Spaßfaktor

Dieser ist für unsere vier auf jeden Fall vorhanden. Laut Fisher Price lassen sich die drei Einstellungen – Tanzen und Bewegen, Lernen und Spielen sowie Individuelles Mitsingen –  an den Entwicklungsstand des Kindes anpassen. Das klingt interessant, aber ausprobiert habe ich das noch nicht. Aktuell reicht er zur Genüge mit dem, was er kann.

Leicht genug zum Rumtragen ist er auch. Dann muss man nur noch die Gewissensfrage beantworten, ob es doch wieder das Holzspielzeug wird, oder vielleicht mal was Buntes, Grelles. Wir haben zu Hause ein ganz gutes Mittelmaß, denke ich. Und ich befürchte, die Kinder finden das Grellbunte anziehender.

Beat Bo Kinder tanzen

Fazit

+ kurzweilige Unterhaltung für Kleinkinder
+ Möglicherweise lernen sie dabei auch noch was.
+ Stoptanz und Aufnahmefunktion als Renner
+ Sieht im Dunkeln cool aus.
– laute mechanische Geräusche
– schon nervig nach einer Weile (wie halt so jedes elektronische Spielzeug)

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Anja

Anja

Wer schreibt hier eigentlich?
Mein Name ist Anja, ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und von Beruf Orthopädin. Ich habe eine Tochter (geb. Juni 2010) und eineiige Zwillingsjungs (geb. September 2011). Im Juli 2014 kam noch unsere Tochter Nika hinzu. Wir wohnen in der Nähe von Braunschweig.

Meine Kinder sind tatsächlich meine liebste Freizeitbeschäftigung. Ihnen in ihrer Entwicklung zuzusehen und mit ihnen die Welt zu erkunden, ist durch nichts zu ersetzen. Aber ich mag auch noch andere Dinge, wie Lesen, Schreiben, das Internet, Reisen und mich mit Freunden treffen.
Ich schreibe für diesen Blog, weil ich Spielzeug liebe! Schon immer und immer noch. Meine Kinder sind quasi die Entschuldigung dafür, immer und überall neues Spielzeug zu kaufen. Aktuell steht bei uns noch das Baby- und Kleinkinderspielzeug im Vordergrund, allerdings rücken wir doch langsam zu Bausteinen, Autos, Puzzlen und Gesellschaftsspielen auf. Außerdem interessieren uns Lernspielzeug und Aktivitätsspielzeug (Fahrzeuge, Outdoorspielzeug) sowie Rollenspielzeug (Kinderküche, Puppen). Vielleicht mag der eine oder andere geneigte Leser ja von meinen Erfahrungen profitieren.

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