Puzzeln wie die Profis

Puzzle Wildtiere„Wo sind die Schweinebeine?“, höre ich momentan recht häufig von meinem Sohn. Dabei geht es aber nicht etwa um deftige Hausmannskost, sondern um ein Puzzle. Genauer um eines mit Waldtieren, unter anderem Wildschweine, deren Beine sich eben auf einem anderen Teil befinden als der Rest. So gilt es dann, mehrfach am Tag eben die Schweinebeine zu finden, oder Raupenohren und Ähnliches.

Wir sind im Puzzle-Fieber – und das zu Recht, wie ich finde. Puzzeln ist ein tolles Spiel, um ganz nebenbei die Konzentration und das Vorausdenken zu schulen. Ich weiß, für manche ist es eher eine Geduldsprobe, aber ich bin Puzzle-Fan. Zumal die Auswahl an Puzzles schier unerschöpflich ist. Nicht nur Motive für jeden Geschmack gibt es, sondern auch verschiedene Formate und sogar 3D-Puzzles.

Puzzle verschiedene Formate

Für kleine Puzzel-Anfänger eignen sich Bodenpuzzles oder Rahmenpuzzles, bei denen die Zuordnung der Teile durch den Rahmen erleichtert wird. Auch die Kinderhelden aus Büchern und Filmen sind zum Zusammenbauen erhältlich. Zusätzlicher Glitzerstaub oder Nachtleuchtfarbe sind besonders tolle Extras.

Doch egal ob Wildschweine, Feen, Blumen oder Landschaftsszenen – faszinierend ist es allemal, wenn aus den zahlreichen kleinen Einzelteilen am Ende ein großes Bild entsteht. Beim Zusammensetzen hat jeder seine eigene Technik: zuerst den Rand und dann nach innen ausfüllen, von links nach rechts oder nach Farben sortiert. Ich persönlich bin ein Farbpuzzler und sortiere erstmal fleißig, bevor es losgeht.

Je größer die Anzahl der Puzzleteile, desto größer auch die investierte Zeit und der Stolz, wenn das Bild endlich fertig ist. Während kleinere Puzzles an einem Nachmittag zu schaffen sind, benötigt man für Puzzles mit mehreren 1000 Teilen schon ein wenig länger. Aber wie lagert man das Puzzle zwischendurch, ohne dass es wieder in seine Einzelteile zerfällt? Noch wichtiger: Was passiert mit dem liebevoll gepuzzelten Bild, wenn das letzte Teil gesetzt wurde? Das Ganze wieder auseinanderbauen oder auf dem Tisch liegen lassen?

Puzzle RolleFür leidenschaftliche Vielpuzzler und solche, die es werden wollen, gibt es jede Menge Zubehör, welches das Puzzeln erleichtert. Puzzles, die nicht am Stück zusammengesetzt werden können, kann man bis zum nächsten Mal mit einer Puzzlematte oder Puzzlerolle sicher verwahren. Hierfür puzzelt man auf einer Fläche aus Filzstoff, welche zur Aufbewahrung mit einer Kunststoffröhre aufgerollt wird. Ich war anfangs skeptisch, ob das auch alles wirklich gut hält, oder die Puzzleteile nicht seitlich rausfallen. Aber dank der Röhre bleibt tatsächlich alles an seinem Platz.Puzzle Sortierer

Da es bei sehr vielen Teilen auch schon mal unübersichtlich werden kann, bietet es sich an, die Puzzleteile zu sortieren. Damit die sorgsam geordneten Teile nicht wieder alle zusammen im Karton landen, wenn eine Puzzlepause eingelegt wird, empfiehlt sich ein Puzzle-Sortierer.

Ist das Puzzle dann zusammengesetzt, gibt es drei Möglichkeiten: Man räumt alles wieder in den Karton (diese Möglichkeit nutzt mein Sohn, um dann direkt wieder von vorn zu beginnen), das Puzzle bleibt ein paar Tage liegen, verstaubt und büßt ein paar Teile ein oder man hängt es an die Wand. Denn ja, auch das ist möglich, dank eines Puzzle-Klebers. Damit härtet das Puzzle aus und kann gerahmt an die Wand gehängt werden. Vor allem bei großen Motiven oder dem ersten, ganz allein gepuzzelten Bild des Kindes finde ich das eine tolle Möglichkeit.

Seid Ihr auch Puzzle-Freunde oder eher genervt von der Teile-Sucherei?

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Antje

Antje

Als Kind waren es vor allem ausgiebige Spiele wie Kaufmannsläden oder Schönheitssalons, die Antje begeistert haben. Da wurden die großen Brüder schon mal als Verkäufer von Plüschtieren eingesetzt und bekamen liebevolle Gesichtsbehandlungen mit Klebestift und Kuchenpapier. Dank ihres kleinen Sohnes und ihrer 7 Nichten und Neffen ist Antje auch heute immer auf der Suche nach tollen Spiel- und Bastelideen. Ihrer Liebe zum Bloggen kann sie bei Spielzeug.de als leitende Redakteurin nachgehen.

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