Memory: Eine Erfolgsgeschichte über 50 Jahre

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Beim gemeinsamen aussortieren von alten Sachen mit meiner Mama stießen wir vor kurzem auf ein uraltes Memory Spiel. Sofort wurden bei meiner Mama Kindheitserinnerungen wach. Sie und ihre Geschwister hatten das Spiel von ihrer Patentante geschenkt bekommen. Zwar hatten die Erwachsenen damals nicht viel Zeit um mit den Kindern gemeinsam zu spielen, aber die verbliebenen Karten sehen so aus als wären sie trotzdem ausgiebig bespielt worden. Ich werde sie einfach aufbewahren, durch die Erinnerungen meiner Mama haben sie natürlich einen ganz individuellen Wert!

Diesen Dachbodenfund habe ich auf jeden Fall zum Anlass genommen, um euch ein paar verschiedene Varianten des absoluten Spieleklassikers „Memory“ vorzustellen! Im Laufe der über 50-jährigen Geschichte des Memory-Spiels haben sich natürlich eine schier unendlich große Auswahl an verschiedenen Versionen entwickelt.

So geht´s

Das Spielprinzip ist denkbar einfach. Die Bildkarten sind immer doppelt vorhanden, und werden durcheinander gemischt auf dem Tisch oder Teppich verteilt. Immer reihum dürfen die Mitspieler zwei Karten aufdecken und sollten dabei natürlich möglichst die gleichen Motive finden. Wer am Schluss die meisten gleichen Karten und somit das beste Gedächtnis bewiesen hat, ist der Gewinner!

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Der Klassiker aus meinen Kindertagen

Wir haben zuhause zwei Klassiker aus dem Ravensburger Verlag. Zum einen das Kinder-Memory von 1977, dessen gezeichneten Motive heute noch die gleichen sind wie vor 30 Jahren! Da kommen doch wirklich nostalgische Gefühle auf.

Außerdem haben wir noch das Junior-Memory von Ravensburger mit Fotografien aus dem Alltag.

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Welche Motive erkennt ihr noch aus eurer Kindheit?

Memory für Anfänger

Auch für die Kleinsten gibt es inzwischen eigene Varianten. Diese zeichnen sich durch besonders einfache Motive und besondere Stabilität aus. Es gibt sie beispielsweise aus Holz, sehr dickem Karton oder Stoff.

Aber ehrlich gesagt kann man auch mit normalen Memory-Karten beginnen, den Kindern das Spielprinzip näher zu bringen. Ich habe für meine Tochter zuerst einige wenige Karten aus dem Spiel genommen, sie ganz offen auf den Tisch gelegt, und sie die beiden zusammengehörenden Karten suchen lassen. Das kann man ungefähr ab 2 Jahren machen. Das Prinzip „gleich und gleich“ erschließt sich so mit viel Spaß. Irgendwann könnt Ihr dann zwei Paare (also 4 Karten) nehmen, sie verdecken und Euer Kind umdrehen bzw. suchen lassen. Das steigert man dann über die Wochen und Monate so wie es eben dem Kind Spaß macht. Bitte bringt aber Anfangs auf keinen Fall den Wettbewerbscharakter ins Spiel! Die Kinder stellen ganz von selbst irgendwann fest dass der ein oder andere mehr Karten hat :)

DIY – Bastel dir dein eigenes Memo-Spiel

Während meiner Ausbildung zur Erzieherin war es einmal eine Aufgabe sich ein eigenes Spiel nach Art von Memory auszudenken. Ich habe mich damals entschieden das Memo aus verschiedenen Stoffresten in Rottönen zu erstellen. Unbedruckte Karten zum Selbstgestalten gibt es zu kaufen. Das vereinfacht das ganze natürlich.

Besonders viel Spaß haben Kinder wenn Ihr zusammen tolle und lustige Fotos aus dem Familienalltag aussucht, zweifach ausdruckt und aufklebt! Sich selbst zu finden, oder die Oma oder das geliebte Haustier ist einfach super spaßig! Meine Schwester hat so eine Variante für ihre Kinder erstellt.

Links die Variante mit Schnappschüssen aus dem Familienalltag, und links das Memory aus Stoffresten.

Links die Variante mit Schnappschüssen aus dem Familienalltag, und rechts das Memory aus Stoffresten.

Memory aus interessanten und besonderen Formen

Für geübte Fans des Gedächtnisspiels muss auch mal eine Abwechslung her! Egal ob rund oder wie bei uns in Bärenform! Das macht wirklich Spaß und ich hab die Bärenkarten richtig lieb gewonnen!

Die großen Bären laden sogar zum Spielen ein...

Die großen Bären laden sogar zum Spielen ein

Gehirnjogging der besonderen Art ist die Variante mit gleich drei Karten! Auf denen ist nicht etwa das identische Motiv zu sehen, sondern ein verbindender Gedanke wie beispielsweise 3 Gabeln in verschiedenen Ausführungen! Sehr interessant! Auch die Möglichkeit mit Gegenstand und passendem Schatten haben wir bei uns im Kindergarten!

Kinderhelden als Dauerbrenner

Mit jedem neuen Kinderfilm erscheint natürlich auch das passende Spielmaterial. Der Spieleklassiker Memory von Ravensburgern fehlt nie. Aber auch zu anderen Themen wie Deutschland, Traktoren, Pflanzen, Kunstgemälde, Fahrzeuge usw. Es ist also wirklich für jedes Kind etwas passendes zu finden!

+ trainiert das Gedächtnis
+ schult die Konzentration und Ausdauer
+ macht Spaß
+ muß nicht viel Geld kosten
+ eignet sich für viele Alters- und Entwicklungsstufen
+ wird nie altmodisch
– Negatives gibt es bei diesem Spiel wirklich nicht!

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Heidi

Heidi

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Heidi! Ich bin verheiratet und sehr stolze Mama von meiner 4-jährigen Tochter Victoria, und meinem Sohn Jakob, der gerade erst das Licht der Welt erblickt hat! Ich lebe mit meiner Familie in einem kleinen Dorf mitten in der Natur im schönen Schwaben in der Nähe von Augsburg.

Ich bin Erzieherin und habe bis zur Geburt meiner Tochter 10 Jahre in einer integrativen Kindertagesstätte gearbeitet.

Jetzt genieße ich aktuell die Zeit mit meiner Tochter und meinem Sohn, und werde euch hier von verschiedenen Spielsachen, die ich mit ihnen ausprobiere, berichten!
Wichtig ist für mich bei Spielzeug vor allem, dass es phantasievoll und vielseitig einsetzbar ist, stabil und sicher – denn dann kommt der Spaß von ganz allein! Auch basteln und werkeln wird bei uns zu Hause groß geschrieben – ich hoffe ihr findet den ein oder anderen Tipp in unseren kleinen Artikeln!

Eure Heidi

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