Meine sprechende Lernfreundin „Roberta“ von Vtech

Lernfreundin RobertaBuntes, lärmendes Elektronikspielzeug ist nicht jedermanns Sache, auch wenn es häufig mit einer „Lernfunktion“ ausgestattet ist. So war ich auch schon im Vorfeld etwas skeptisch, als Finja „Meine sprechende Lernfreundin Roberta“ von Vtech geschenkt bekam. Nun gut, sie hatte schon öfter den Wunsch nach einem Roboter geäußert, zudem interessiert sie sich, seit Nachbars Kinder in die Schule gekommen sind, selber für Buchstaben. Die Altersempfehlung für Roberta liegt bei 3 bis 6 Jahren.

Roberta, der Rucksack und die Spielechips

Lernroboter von VtechBei Roberta handelt es sich um einen überwiegend in pink-weiß gehaltenen Kinderroboter von stattlicher Größe. Alternativ ist auch „Robi“ in blau-weiß erhältlich. Das Auspacken war etwas knifflig, am Ende haben wir Roberta aber doch aus der Verpackung bekommen. Sehr zur Freude von Finja.

Roberta kann die Arme, Augenbrauen und den Oberkörper bewegen, zusätzlich kann das Kind an Nase, Augen und Ohren drehen. Mittels LED leuchtet Roberta auch. Ein kleines Display ahmt einen Minicomputer nach. Von der Stimme und Lautstärke her ist Roberta recht angenehm. Zusätzlich gibt es noch 26 Buchstabenchips sowie 4 Spielechips und einen passenden Rucksack, in dem die Chips verstaut werden können. Da dieser recht klein ausfällt, braucht Finja beim Wegräumen der Chips in den Rucksack allerdings Hilfe.

Verschiedene Spielmöglichkeiten

Roberta und die SpielechipsMittels des kleinen Reglers am Bauch kann man verschiedene Spielvarianten einstellen. Nicht alle Spiele sind bereits für Kinder ab drei Jahren geeignet, zudem braucht das Kind bei einigen zumindest am Anfang Unterstützung. Hauptziel ist es, die Spielechips in den Kopf von Roberta zu stecken und dann an der Nase zu drehen. Das ist am Anfang für kleine Kinderhände gar nicht so einfach. Finja brauchte eine Weile um zu verstehen, dass die Nase bis zum Anschlag gedreht werden muss. Mittlerweile klappt das aber gut.

Am liebsten spielt sie ein Spiel, bei dem Roberta Wörter nennt und sie den Chip mit entsprechenden Anfangsbuchstaben anhand von Abbildungen einwerfen muss. Ebenso gerne spielt sie das Fütter-Spiel, bei dem Roberta eine Zahl nennt und die entsprechende Menge an Chips eingeworfen werden muss. Weiterhin dabei ist ein Buchstabierspiel, ein Farbenspiel sowie ein Spiel, wo das Kind an Ohren, Nase oder Auge drehen soll. Den meisten Spaß hat Finja aber eindeutig, wenn Roberta das Fach an ihrem Bauch öffnet und die eingeworfenen Chips wieder hinausfliegen.

Unser Fazit

Spielspaß mit RobertaFinja spielt mit derzeit 3,5 Jahren recht oft mit Roberta und hat dabei auch eine Menge Spaß. Sie freut sich, wenn sie eine Aufgabe richtig erfüllt hat und sicherlich merkt sie sich dabei auch den ein oder anderen Buchstaben. Auch ihre gleichaltrige Freundin hat Roberta beim letzten Spielbesuch in Beschlag genommen.

Trotzdem muss ich den ein oder anderen Kritikpunkt nennen. Gerade kleinere Kinder brauchen beim Spielen Unterstützung, so dass ich Roberta eher für gemeinsames Spiel empfehlen würde. Schnell nervig wird die Tatsache, dass Roberta sich oft wiederholt und die Reaktionen jedes Mal gleich sind. Weiterhin gefällt mir nicht, dass den Kindern beim Suchen des richtigen Chips oder beim Zählen recht wenig Zeit gegeben wird. Während Finja noch eifrig am Überlegen ist, erwähnt Roberta schon „Ich bin deine Freundin, ich warte auf dich!“ Ob ein Kind unbedingt solch ein Spielzeug zum Lernen braucht, muss bei dem doch recht hohen Anschaffungspreis jeder für sich entscheiden. Spaß mit Roberta scheinen Kindern aber in jedem Falle zu haben.

+ als Spielgefährtin ist Roberta bei uns sehr beliebt
+ verschiedene Aufgaben zu unterschiedlichen Lernthemen werden gestellt
+ ansprechende Optik und für Kinder spannende Funktionen

– Spiele für sehr unterschiedliche Altersstufen bzw. Fähigkeiten gedacht
– Bedienung kann für kleinere Kinder schwierig sein
– Roberta wiederholt sich sehr oft

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Candy

Candy

Was gibt es Schöneres, als gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungstour zu gehen? Auch ich, mit meinen nun 30 Jahren, finde Spielzeug immer wieder spannend und nehme mir gerne Zeit, es mit meinen beiden Mädels zu testen. Unsere Große, Finja, mittlerweile 4 Jahre alt, weiß schon ziemlich genau, was sie will und was nicht. Unsere Kleine, Lenja, ist da mit ihren 5 Monaten noch nicht ganz so anspruchsvoll. Und wer ich eigentlich bin? Mein Name ist Candy und ich wohne mit meiner Familie in Sachsen-Anhalt. Von Beruf Tierärztin, haben wir selber einen kompletten Heimtierzoo daheim. Die Zeit, die mir neben Beruf und Mama sein noch bleibt, verbringe ich gerne mit unseren Hunden beim Hundesport als Ausgleich zum stressigen Alltag.

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