„Mein Roboter“ von Galileo/Clementoni

roboter 1Technik interessiert meine Kinder immer, so durften sie  „Mein Roboter“ von Galileo/Clementoni als Neuerwerbung begrüßen. Der Kleine kommt in Einzelteilen. Das einzige Werkzeug, das benötigt wird, ist ein Schraubenzieher für das Batteriefach. Meine beiden sechs- und zwölfjährigen Buben haben den Zusammenbau innerhalb kurzer Zeit erledigt, so konnte der Spielspaß schnell beginnen. Der Roboter ist übrigens knapp 14cm groß, hat einen weißen Körper und ein orange-leuchtendes Gesicht. Beim Fahren leuchten seine Augen. Betrieben wird er mit drei AAA-Batterien, die relativ lang halten, wenn man nicht vergisst, den Schieberegler auf „Off“ zu stellen ;-).

Praxistest

Der Roboter hat ein paar Zubehörteile dabei, neben einem Zielbalken aus Pappe sind vor allem die unterschiedlichen „Hände“ wichtig: es gibtroboter 7 Greifer, die man aufklappen und etwas hineinklemmen kann, dann einen Metalldetektor mit zwei Magneten (einer ist Ersatz) und einen Stifthalter, in den allerdings nur schmale Stifte passen. Auf der Rückseite hat der Roboter ein Bedienfeld, mit dem man seine Bewegungen vorprogrammieren kann. Es gibt vorwärts, rückwärts, rechts und links. Leider dreht er nicht immer im 90°-Winkel ab, was die Programmierung für Slalomfahrten doch erschwert, das stört aber den Spielspaß kaum. Mein großer Sohn hat recht schnell den Stifthalter angebaut und festgestellt, dass der Roboter durch einfaches Vor- und Zurückfahren recht schöne grafische Bilder malen kann. Er dreht dabei von selber immer etwas weiter. Der „Metalldetektor“, also eigentlich ein Kunststoffarm mit eingeschobenem Magnet, ist nicht besonders stark, aber ein netter Gag. Allerdings funktioniert das Aufsammeln von Metallscheiben oder Münzen auf dem Weg natürlich nur, wenn der Roboter seine Richtungswechsel genau ausführt.

Fazit

roboter 6Auch nach zwei Monaten ist die Faszination des kleinen Roboters ungebrochen, alle drei Kinder spielen abwechselnd mit ihm. Die meistgenutzten Funktionen sind dabei der Stifthalter zum Malen und die Slalomfahrt. Aussage meines Großen: „Der Roboter ist was für Jung und Alt, Buben und Mädchen!“ Dem kann ich mich anschließen, denn manchmal, wenn die Kinder im Bett sind und der Roboter gerade in mein Blickfeld kommt, lasse ich ihn auch ein paar mal Slalom fahren… Die Altersempfehlung ab acht Jahren kann ich nicht ganz nachvollziehen, bei gemeinsamem Aufbau können schon sechsjährige problemlos mitmachen und auch die Bedienung funktioniert bei unserem Jüngsten gut, bei technischem Interesse ist der Roboter also auch für jüngere Kinder geeignet.

+ kleines nettes elektronisches Spielzeug
+ malt Bilder
+ Preis-Leistung in Ordnung
– Kurven bzw. Richtungswechsel nicht immer 90°, daher Slalomfahren schwierig
– Metalldetektor ist  nur ein einfacher Magnet

Über den Autor Alle Artikel ansehen

Isabelle

Auch aus Oberbayern gibt es einiges zum Thema Spielzeug zu schreiben – und zwar von mir, Isabelle. Als Mutter von drei Kindern habe ich viel Erfahrung mit Spielzeug. Manche Sachen sind einfach toll, andere nervig, werden aber von Kindern geliebt, und wieder andere sind einfach nur unnütz. Unsere Erfahrungen teilen wir hier gerne mit euch.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlich. Pflichtfelder werden mit * gekennzeichnet.