Lego Juniors Ritterburg

Mein kleiner Sohn ist vier Jahre alt. Er spielt zwar immer noch sehr gerne mit seinen Duplo-Steinen, sitzt aber mindestens genauso eifrig daneben, wenn sein drei Jahre älterer Bruder mit den „kleinen“ Legosteinen komplizierte Star Wars-Raumschiffe zusammenbaut. Kurz vor Weihnachten war für ihn das Maß jedoch voll: immer nur zusehen und nichts anfassen dürfen bringt auf die Dauer eben auch keinen Spaß. Einer seiner beiden Wünsche, die ich für ihn auf seinen Wunschzettel ans Christkind schreiben sollte, war also „Mein eigenes kleines Lego“. Ein Wunsch, den das Christkind voll befürwortete. Und so hielt die Lego Juniors Große Steinebox Ritterburg bei uns Einzug.

Lego Juniors – ideal für Bau-Anfänger

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Die Altersempfehlung für die Junior-Serie von Lego lautet vier bis sieben Jahre und richtet sich demnach an kleine Lego-Bauanfänger, die gerade mal alt genug sind, um die Steinchen nicht in den Mund zu stecken. Die Legosteine sind zwar die gleichen wie für größere Kinder, die Bauprojekte sind jedoch weniger kompliziert. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass ein vierjähriges Kind doch noch ein wenig Unterstützung brauchen kann, und zwar weniger beim Bauen als beim Zusammensuchen der passenden Teilchen.

Ein Box für verschiedene Bauprojekte

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Wie bei Lego üblich, sind die Teile nach den verschiedenen Bauprojekten sortiert in nummerierten Tütchen eingeschweißt, die Anleitungen Schritt für Schritt erklärt und gut verständlich. Die Steinebox Ritterburg bietet verschiedene Bauprojekte rund ums Ritterleben an: Neben der Ritterburg selbst können sich die Minibaumeister beispielsweise zwischen einem Katapult, einem Wachposten und einem Pferdewagen entscheiden. Etwas schade finde ich, dass es nicht genug Steine gibt, um alle Bauprojekte gleichzeitig aufzubauen. So lässt sich das Katapult eben nur dann komplett bauen, wenn man den Pferdewagen wieder zerlegt. Das ist aber nur ein kleiner Wehrmutstropfen, da Kinder in dem Alter ohnehin lieber „freestyle“ bauen.

Lego Juniors Ritterburg (11)Alles in allem ist diese Steinebox für Lego-Anfänger vorbehaltlos zu empfehlen. Die Anzahl der Steine reicht aus, um die ersten kreativen Schritte in der Legowelt zu wagen und die Box in Form eines Riesenlegosteins sorgt für eine stilvolle als auch unkomplizierte Aufbewahrung.

Tipp: Kleine Lego-Teilchen gehen weniger schnell verloren, wenn die Steine nicht auf den Boden, sondern auf ein Tablett mit erhöhtem Rand gekippt werden. Außerdem können die kleinen Baumeister so schnell umziehen, wenn sie mit ihren Legosteinchen beispielsweise dem Staubsauger im Weg sind. Wir haben uns für jedes Kind ein preisgünstiges Bautablett beim blau-gelben Möbelschweden besorgt.

+ schöne Aufbewahrungsbox
+ viele Steine
+ einfache, nette Bauprojekte
+ mit großer Liebe zum Detail entworfen
– Steine reichen nicht für alle Bauprojekte gleichzeitig

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Iris

Iris

Meine Kinder haben Sachen, die finde ich super, weil sie pädagogisch wertvoll sind. Sie haben Sachen, die finde ich gut, weil die Kinder damit Spaß haben und eine Zeitlang beschäftigt sind. Sie haben Sachen, die würde ich gerne auf den Mond schießen, weil sie keinen erkennbaren Lerneffekt haben, hässlich aussehen und ständig auf dem Boden rumliegen. Und sie haben Sachen, die finde ich so niedlich, dass ich sie unbedingt für meine Enkelkinder aufheben möchte. Zusammen mit meinen Kindern Leopold (7 Jahre) und den Zwillingen Jonathan und Luzia (5 Jahre) teste ich viele Stunden täglich Spielzeuge aller Art im Eigen- und Feldversuch. Ich würde mich freuen, wenn meine Testberichte Euch den einen oder anderen Fehlkauf ersparen oder Euch zu lohnenden Spielzeugkäufen inspirieren. Meine Favoriten sind Bewegungs- und Motorikspielzeuge, mit denen sich meine Rasselbande so richtig austoben kann, um dann möglichst noch vor der Gutenachtgeschichte friedlich einzuschlummern. Ich heiße Iris, bin 37 Jahre alt und arbeite als Übersetzerin für Englisch und Französisch. Wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind – und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass dieser Moment irgendwann kommen wird – will ich richtig cool LindyHop tanzen lernen, endlich wieder tauchen gehen und die Steuerunterlagen sinnvoll sortieren.

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