Jenga Boom – explosives Spielvergnügen

JengaBoomTitelUnsere Kinder spielen bei den Großeltern gerne das klassische Jenga, da wollten wir zu Hause als Abwechslung eine andere Variante ausprobieren und haben uns für „Jenga Boom“ entschieden.

Aufbau und Ablauf

Jenga Boom besteht wie Jenga aus Holzbausteinen, die in Dreierreihen, jeweils um 90° versetzt, aufeinander gestapelt werden. Nacheinander ziehen die Mitspieler je mit einer Hand irgendwo (unterhalb der obersten kompletten Reihe) einen Baustein heraus und legen diesen oben wieder auf.

So weit die Übereinstimmung, nun zu den Unterschieden: Während das klassische Jenga aus 48 Bausteinen besteht, sind es bei Boom nur 36. Der größte Unterschied ist jedoch der Kunststoffunterbau, der zum namensgebenden „Boom“ führt. Ein „Dynamitpaket“ mit „Lunte“, die abbrennt und dann eine „Explosion“ auslöst. Nach dem Zünden der Lunte werden die 36 Holzsteine auf diesen Sprengstoff gelegt.

Die Lunte ist eine Schnur zum Aufziehen (wie bei einer Spieluhr) mit einem flammenförmigen Griff und am Dynamitpaket gibt es zwei Schalter, auf denen die Symbole der „play“- und „stop“-Taste eines CD-Players aufgedruckt sind. Der Spieler, der dran ist, drückt auf die „play“-Taste und nach seinem Zug auf Stopp. Zusätzlich zu den normalen Jengaregeln (es verliert derjenige, bei dem der Turm einstürzt) verliert man auch, wenn der Turm „explodiert“, während man dran ist.

Unsere Erfahrungen

Diese Jenga-Variante machte schon Spaß, am Anfang erfolgte die Explosion aber immer beim vierten Spieler. Irgendwie war da der Reiz nicht sooo groß. Als Anhaltspunkt: die Lunte „brennt“ gut eine Minute bis zur Explosion. Also spielten wir einfach klassisches Jenga mit den Holzsteinen. Nach ein paar Wochen holten wir aber auch das Dynamit wieder hervor – und erstaunlicherweise kommen wir inzwischen sehr viel weiter, bis die Lunte abgebrannt ist! SO macht das Ganze wirklich Spaß!

Ich habe nochmal die Zeit gestoppt: weiterhin sind es ziemlich genau 65sec, bis die Dynamitladung in die Luft geht – also sind wir wohl schneller und geschickter geworden ;-)

Fazit

Jenga Boom ist eine lustige Variante des klassischen Jenga, wobei neben der Geschicklichkeit eine gehörige Portion Glück nötig ist, um nicht zu verlieren. Dazu spielt man auf Zeit, weil man ja so schnell wie möglich die Lunte wieder stoppen möchte – das gefällt übrigens unserem 6jährigen Elias am besten. Die Altersempfehlung ab sechs Jahren kann ich somit auch bestätigen. Wir spielen Jenga Boom als Familie und alle haben Spaß daran. Eine Anregung, um die Spannung zu steigern, hätten wir aber: die Zeit, die die Lunte abbrennt, sollte variabel sein, irgendwas zwischen einer halben und zwei bis drei Minuten würde die Spannung deutlich erhöhen!

+ Altersempfehlung trifft zu
+ Geschicklichkeitsspiel mit zusätzlicher Komponente: Glück
+ begrenzte Zeit führt zu schnellem Spiel
+ detailreiche Gestaltung des Dynamitpakets
+ Preis-Leistung noch im Rahmen, vor allem in Relation zum klassischen Jenga
– „Abbrenndauer“ immer gleich

Über den Autor Alle Artikel ansehen

Isabelle

Auch aus Oberbayern gibt es einiges zum Thema Spielzeug zu schreiben – und zwar von mir, Isabelle. Als Mutter von drei Kindern habe ich viel Erfahrung mit Spielzeug. Manche Sachen sind einfach toll, andere nervig, werden aber von Kindern geliebt, und wieder andere sind einfach nur unnütz. Unsere Erfahrungen teilen wir hier gerne mit euch.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlich. Pflichtfelder werden mit * gekennzeichnet.