Der verzauberte Turm – Kinderspiel des Jahres 2013

Die Logopädin meines jüngsten Sohnes verfügt über einen großen Fundus an Brettspielen. Da die Namen der beiden Hauptfiguren schön viele „R“ enthalten und Elias zu der Zeit das „R“ üben sollte, durften wir uns „Der verzauberte Turm“ ausleihen.

Der verzauberte Turm im Praxistest

Die Geschichte

Es geht also um zwei Herren mit „R“, den Zauberer Rabenhorst und Robin, den jungen Mann der eine Prinzessin befreien will. Natürlich wurde diese Prinzessin zuvor vom bösen Zauberer in einem Turm mit sechs Schlössern eingesperrt. Nur eines der Schlösser lässt sich öffnen, den Schlüssel hat der üble Rabenhorst aber gut versteckt.

Das Spiel

Das Spiel besteht aus einem kleinen und einem großen Spielplan, drei Figuren (Prinzessin, Zauberer, Robin), dem Turm, einem Schlüssel, zwei Würfeln und 16 Plättchen. Der Turm passt in eine Aussparung in der Spielverpackung, die Prinzessinnenfigur rastet in der Mitte des Turms ein und bestimmt so, welches Schloss in dieser Runde das richtige ist. Der große Spielplan kommt ebenfalls in die Schachtel, der kleine wird außen angelegt. Die Plättchen werden über den großen Spielplan verteilt; unter einem Plättchen versteckt der Zauberer den Schlüssel. Robin wird von einem Einzelspieler oder einem Team gespielt, der Zauberer spielt allein. Allerdings könnte, meiner Ansicht nach, auch der Zauberer von einem Team gespielt werden.

Die Spielerzahl wird mit 2-4 angegeben, durch Teambildung sind aber eigentlich durchaus mehr Mitspieler vorstellbar. Der Zauberer und Robin würfeln gleichzeitig mit zwei verschiedenen Würfeln. Ein Würfel legt fest, welche Figur zuerst ziehen darf, der andere Würfel die Anzahl der Schritte. Zieht eine Figur über das Plättchen, unter dem der Schlüssel liegt, wird dieser magnetisch angezogen.
Damit steht aber der Gewinner noch nicht fest, denn nun muss noch das passende Schlüsselloch gefunden werden. Gelingt dies nicht, kehrt der Zauberer an seinen Ausgangspunkt zurück und versteckt den Schlüssel an einem anderen Ort. Man sollte sich natürlich merken, in welchen Schlössern der Schlüssel schon ausprobiert wurde, sonst versucht man es immer wieder am selben. Das Spiel endet, wenn die Prinzessin vor Freude aus dem Turm hüpft.

Der verzauberte Turm - drei Spieler

Fazit

Der verzauberte Turm ist ein Spiel, das einfach Spaß macht. Angegeben ist eine Zielgruppe ab 5 Jahren, dies kann ich bestätigen, nach oben ist das Alter wirklich offen, auch meine größeren Kinder mit 9 und 12 Jahren spielen begeistert mit und freuen sich vor allem riesig, wenn Robin einfach nicht findet, wo sie den Schlüssel versteckt haben.

+ fantasievolle Geschichte
+ Spielspaß in Teams
+ gut fürs Gedächtnis
+ Altersangabe trifft zu, Preis-Leistung gut bis sehr gut (je nach Angebot)
– fällt mir nichts ein

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Isabelle

Auch aus Oberbayern gibt es einiges zum Thema Spielzeug zu schreiben – und zwar von mir, Isabelle. Als Mutter von drei Kindern habe ich viel Erfahrung mit Spielzeug. Manche Sachen sind einfach toll, andere nervig, werden aber von Kindern geliebt, und wieder andere sind einfach nur unnütz. Unsere Erfahrungen teilen wir hier gerne mit euch.

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