„Der Einstieg ins Geschäftsleben“ – Kuhhandel Master

Seit einigen Tagen wird bei uns heftig gezockt, und zwar mit Kuhhandel Master von Ravensburger. Vor allem meine 10-jährige Tochter (von ihr stammt übrigens die Überschrift dieses Textes) ist kaum mehr zu bremsen und findet vor allem die Variante für zwei Spieler gut. Ganz wichtig ist ihr auch, dass jede Tierart auf ihrem „Hof“ (dem Tisch) einen eigenen Platz hat ;)

Der Spielablauf

Ich möchte gleich anmerken, dass wir die „normale“ Variante nicht kennen, daher kann ich Euch nicht beschreiben, was die Unterschiede sind. Kuhhandel Master erfordert jedenfalls kaum Vorbereitung, es müssen nur die Geldkarten nach Wert sortiert und die Tierkarten gemischt werden.

Jeder bekommt die gleiche Summe Geld – auch 0-Karten sind dabei, diese helfen beim Bluffen – und das Spiel kann beginnen. Bei der Variante für 3-6 Spieler gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten für den Spielzug: Versteigern oder Kuhhandel. Jeder Spieler darf sich, wenn er dran ist, für eine Variante entscheiden und ist dann entweder Versteigerer oder Händler, wobei beim Versteigern neue Karten ins Spiel kommen und beim Kuhhandel Karten mit den gleichen Tieren gegen das höhere (verdeckte) Angebot verkauft werden. Eine Besonderheit sind Prämienkarten, die nicht gehandelt werden dürfen, und die Rattenkarten. Dafür, dass jemand eine oder mehrere Rattenkarten nimmt, bekommt derjenige Geld statt etwas zahlen zu müssen. Das Rattenquartett deckt nämlich am Ende ein anderes Quartett ab, so dass diese Punkte nicht zählen.

In der Variante für 2 Spieler wird die Versteigerung durch eine Verteilung ersetzt, bei der die Spieler nach Betrachten einer Karte (Geld- oder Tierkarte) zwischen Behalten und Weitergeben entscheiden dürfen. Am Ende muss bei beiden Varianten solange gehandelt werden, bis es nur komplette Quartette gibt, diese bringen dann die Punkte.

Spielspaß in zwei Varianten

Wir haben schon sowohl zu viert gespielt als auch zu zweit (gerade eben drei Runden mit meiner Tochter), das Spiel mit mehreren dauert etwa 1 Stunde, zu zweit nur halb so lang. Unser 6-Jähriger spielt zwar selbstständig mit, kann aber natürlich nicht so gut einschätzen, wie viel Geld für welche Karte angebracht wäre und wie man taktisch geschickt spielt, dennoch hat er einmal mich und einmal seine Schwester besiegt. Insgesamt unterstütze ich aber die Altersempfehlung ab 10 Jahren, vor allem in Hinblick auf meine 10-jährige Elena, bei der ich echt aufpassen muss, dass sie mich nicht über den Tisch zieht ;)

+ eingängige Regeln
+ Ein Spiel, das man auch mit mehr als vier Personen spielen könnte.
+ aber auch ein Spiel, das zu zweit Spaß macht
+ Altersangabe passt gut
+ Preis-/Leistung in Ordnung
– Im Prinzip lernen Kinder hier „zocken“ :)
– eigentlich nichts wirklich Negatives

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Isabelle

Auch aus Oberbayern gibt es einiges zum Thema Spielzeug zu schreiben – und zwar von mir, Isabelle. Als Mutter von drei Kindern habe ich viel Erfahrung mit Spielzeug. Manche Sachen sind einfach toll, andere nervig, werden aber von Kindern geliebt, und wieder andere sind einfach nur unnütz. Unsere Erfahrungen teilen wir hier gerne mit euch.

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